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Wann ist Christi Himmelfahrt?

Wann ist eigentlich Christi Himmelfahrt? Stets taucht die gleiche Frage auf. Auch wenn die Termine wechseln, folgt doch Himmelfahrt einer bestimmten Regel. Hier kommt die Lösung.

Christi Himmelfahrt – ein beweglicher Feiertag – Gesetzlicher Feiertag in vielen Ländern

himmelfahrtJedes Jahr die gleiche Frage: Wann ist eigentlich Christi Himmelfahrt? Dabei ist die Frage durchaus berechtigt, denn es handelt sich bei dem Termin um einen beweglichen Feiertag, der in jedem Jahr zu einem wechselnden Termin gefeiert wird. Aus Sicht des christlichen Glaubens fand an diesem Tag die Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel statt.

So ist Himmelfahrt in vielen Ländern ein gesetzlicher Feiertag. Auch in Deutschland ist der Tag bereits seit über 70 Jahre fest im Kalender als Feiertag verankert. Dabei folgt auch dieser bewegliche Feiertag einer einfachen und klaren Regel: Christi Himmelfahrt wird genau 40 Tage nach Ostern bzw. 39 Tagen

ach dem Ostersonntag gefeiert. Entsprechend fällt Himmelfahrt immer auf einen Donnerstag. Himmelfahrt wird also 10 Tage vor Pfingsten gefeiert. Diese Tage zwischen den beiden christlichen Feiertagen werden als Pfingstnovene bezeichnet und haben besonders in der katholischen Kirche die Bedeutung für spezielle Gebete.

Wie bei vielen beweglichen Feiertagen muss man bei der Bestimmung des Termins von Christi Himmelfahrt zunächst einen Blick auf die Berechnung von Ostern werfen. Ostern fällt stets auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond. Nach diesem Ansatz findet Ostern immer zwischen dem 22. März und dem 25. April eines Jahres statt. Aus Sicht des Kalenders fällt Himmelfahrt als frühester Termin in einem Jahr auf den 30. April, spätestens der 3. Juni. Wenn Ostern beispielsweise wie in diesem Jahr (2011) auf den 24. April fällt, dann wird Christi Himmelfahrt am 02. Juni begangen.

Ausgangspunkt bildet der gregorianische Kalender – Termine für Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten

Doch wie kommt nun in der Geschichte das korrekte Datum von Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten zustande? Bereits vor vielen Jahrhunderten zerbrachen sich die Gelehrten den Kopf darüber. Bereits im 16. Jahrhundert wurde der Gregorianische Kalender eingeführt, er löste die bisherigen, ungenauen Berechnungen ab und wurde nach dem Papst Gregor XIII benannt. Der Gregorianische Kalender konnte besonders bei der genauen Bestimmung eines Jahres (Sonnenjahr) und der Berechnung von Vollmondzeitpunkten seine Vorteile ausspielen.

Dennoch folgten viele Länder dem neuen, besseren Kalendersystem nur zögerlich. Beispielsweise übernahm die Türkei erst im Jahre 1926 den neuen gregorianischen Kalender. China folgte sogar erst 1949. So wichen lange Jahre in Staaten mit einer orthodoxen oder altorientalischen Kirche die Termine für Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten bis zu neun Wochen voneinander ab.

Bestimmung von Christi Himmelfahrt und anderen beweglichen Feiertagen

Grundsätzlich wird zur Berechnung des Osterdatums die Periode des Mondzirkels genutzt, nach der die Mondphasen alle 19 Jahre wieder auf das identische Datum fallen. Die korrekte Beantwortung der Frage: „Wann ist Christi Himmelfahrt?“, wird somit klar durch den Stand des Mondes (Vollmond) im Frühjahr bestimmt und ist somit durch die Berechnung des Ostertermins und der anschließenden Addition von genau 40 Tagen eindeutig definiert.

Die Bestimmung des Osterdatums ist als Ausgangspunkt für viele unserer beweglichen Feiertage im Kalendersystem verantwortlich. Die gesetzlich festgelegten Feiertage wie Christi Himmelfahrt, Fronleichnam oder Pfingsten stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit Ostern.

Wer den Termin des jeweiligen Osterfestes kennt, kann somit sofort das korrekte Datum von Christi Himmelfahrt bestimmen. Als Laie hat man allerdings große Schwierigkeiten, anhand des Mondstandes ein bestimmtes Datum zu berechnen. Einen Ausweg fand im Jahre 1800 der deutsche Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß. Er entwickelte den sogenannten Oster-Algorithmus. Mit ihm lässt sich jeder beliebige Oster-Termin ermitteln. Diese Berechnung bildet auch heute noch die Grundlage für die Berechnung von beweglichen Feiertagen in unserem Kalendersystem. Selbst moderne Computer greifen auf den Gaußschen Oster-Algorithmus zurück.

Wer selbst die Gaußsche Formel nicht anwenden möchte, findet hier eine Liste der nächsten Termine für Ostern und Christi Himmelfahrt:

  • 2011 – Ostern: 24. April – Christi Himmelfahrt: 2. Juni
  • 2012 – Ostern: 8. April – Christi Himmelfahrt: 17. Mai
  • 2013 – Ostern: 31. März – Christi Himmelfahrt: 9. Mai
  • 2014 – Ostern: 20. April – Christi Himmelfahrt: 29. Mai
  • 2015 – Ostern: 5. April – Christi Himmelfahrt: 14. Mai
  • 2016 – Ostern: 27. März – Christi Himmelfahrt: 5. Mai
  • 2017 – Ostern: 16. April – Christi Himmelfahrt: 25. Mai
  • 2018 – Ostern: 1. April – Christi Himmelfahrt: 10. Mai
  • 2019 – Ostern: 21. April – Christi Himmelfahrt: 30. Mai
  • 2020 – Ostern: 12. April – Christi Himmelfahrt: 21. Mai
  • 2021 – Ostern: 4. April – Christi Himmelfahrt: 13. Mai
  • 2022 – Ostern: 17. April – Christi Himmelfahrt: 26. Mai
  • 2023 – Ostern: 9. April – Christi Himmelfahrt: 18. Mai
  • 2024 – Ostern: 31. März – Christi Himmelfahrt: 9. Mai
  • 2025 – Ostern: 20. April – Christi Himmelfahrt: 29. Mai
  • 2026 – Ostern: 5. April – Christi Himmelfahrt: 14. Mai
  • 2027 – Ostern: 28. März – Christi Himmelfahrt: 6. Mai
  • 2028 – Ostern: 16. April – Christi Himmelfahrt: 25. Mai
  • 2029 – Ostern: 1. April – Christi Himmelfahrt: 10. Mai
  • 2030 – Ostern: 21. April – Christi Himmelfahrt: 30. Mai

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