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Freitag, der 13. – Fakten zum Unglückstag

Im Volksmund gilt Freitag, der 13. allgemein als Unglückstag, an dem man sich möglichst nicht vor die Tür trauen sollte. Dabei ist diese Annahme zumindest in unserem Kulturkreis weit verbreitet. Doch was ist tatsächlich an diesem Aberglauben dran? Hier haben wir einige Fakten gesammelt.

Fakt 1: Gibt es eine eindeutige Klärung?

Eine eindeutige Erklärung für den schlechten Ruf dieses speziellen Tages gibt es nicht. Ein Ansatz ist, dass in vielen Kulturen sowohl die Zahl 13 als auch der Freitag häufig als Symbole für Unglück auftauchen. Daher ist es dann nur naheliegend, dass Freitag, der 13. stets mit Unglück und Pech verbunden wird. Entsprechend ist dieser Aberglaube bis heute weit verbreitet.

Fakt 2: Selbsterfüllende Prophezeiung

Bei vielen Menschen spielt dazu eine selbsterfüllende Prophezeiung eine große Rolle. Wer nur fest daran glaubt, dass an diesem Tag etwas „Schlechtes“ passiert, der wird auch selbst dafür sorgen, dass der geglaubte Schaden oder das Unglück eintrifft.

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Fakt 3: Die Zahl 13 – die Unglückszahl

Bereits die Zahl 13 wird häufig als besondere Zahl angesehen. Die 13 ist eine Primzahl und überschreitet das verbreitete Zwölfersystem, dass man beispielsweise bei den Tierkreiszeichen oder in der Zeitrechnung (z.B. Stunden, Monate) findet. So wird in alten Niederschriften die Ziffer 13 auch als „des Teufels Dutzend“ bezeichnet. Diese Bezeichnung spiegelt sich bis heute auch in der Redewendung „jetzt schlägt´s dreizehn“ wider. Interessanterweise gilt die 13 in der jüdischen Tradition eher als Glückszahl. Dies schlägt sich auch im jüdischen Kalender nieder.

Fakt 4: Freitag – der Unglückstag

Auch der Wochentag Freitag wird häufig in Zusammenhang mit Unglück und Pech gebracht. Nach dem Neuen Testament wurde Jesus Christus an einem Freitag gekreuzigt. Bis heute wird am Karfreitag dem Leiden und Sterben Jesus gedacht. Im katholischen Glauben wird das sogenannte Freitagsopfer begangen. In alten Schriften vor dem Christentum wird allerdings der Freitag eher positiv betrachtet.

Fakt 5: Der schwarze Freitag

Eine weitere falsche Überlieferung ist der „schwarze Freitag“, der 1929 an der New Yorker Börse zu einem schweren Börsencrash führte. Dabei fand dieser Crash allerdings schon an einem Donnerstag statt, nur durch die Zeitverschiebung wurde der Sturz der Aktien eher dem folgenden Freitag zugetragen.

Fakt 6: Mehr Schäden, größeres Unglück?

Natürlich haben sich Versicherungen und vergleichbare Institutionen über diesen Tag ausgiebig Gedanken gemacht. Besonders Versicherungsunternehmen sind daran interessiert, ob sich Schäden und Unfälle an diesem speziellen Tag besonders häufen. Bei mehreren Untersuchungen konnte allerdings eindeutig belegt werden, dass am 13. eines Monats eher weniger Schadensfälle eintreten. Möglicherweise sind an diesem Tag die Leute einfach vorsichtiger.

Fakt 7: Tod der Tempelritter

Eines der ersten belegten Ereignisse, die auf den 13. fallen, ist die Verhaftung aller Mitglieder Templerordens, die im Oktober 1307 durch König Philipp IV. erfolgte. Zudem soll der Großmeister der Tempelritter an diesem Tag auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden sein. Ob dieses Ereignis zu dem heutigen Aberglauben führte ist, kann in keiner Form belegt werden.

Fakt 8: Freitag, der 13. im Kalender

Jedes Kalenderjahr weist mindestens einen und höchstens drei Freitage, die auf den 13. Tag fallen, auf. Es gibt drei „spezielle Freitage“ wenn, der 13. Februar ein Freitag ist und es sich nicht um ein Schaltjahr handelt. In diesem Fall fallen auch der 13. März und der 13. November ebenfalls auf einen Freitag. In einem Schaltjahr muss bereits im Januar Freitag, der 13. sein, damit ebenfalls zwei weitere „Unglückstage“ folgen (April, Juli). Abhängig vom Kalender sind es nur vier Wochen, wenn sich der Freitag (13.) wiederholt. Dies ist der Fall, wenn es der 13. Februar und gleichzeitig der Monat nur 28 Tage besitzt. Dies wird wieder im Jahre 2026 der Fall sein. Der längste Abstand zwischen zwei Freitagen (13.) beträgt maximal 61 Wochen.

Fakt 9: Der gregorianische Kalender

Der gregorianische Kalender wiederholt sich aufgrund der Schaltjahre alle 400 Jahre (146.097 Tage), somit wiederholt sich in diesem Rhythmus die Abfolge der Tage. Somit wiederholt sich auch die Folge der Freitage im Kalender alle 146.097 Tage. Durch die Vorgaben des gregorianischen Kalenders fällt der 13. eines Monats am häufigsten auf einen Freitag.

Fakt 10: Die Angst vor dem Freitag

Die Angst vor einem Freitag dem 13. hat einen Namen: Paraskavedekatriaphobie. Wer davon betroffen ist, traut sich an diesem Tag kaum aus dem Haus. Diese Furcht ist weit verbreitet. Dies zeigt auch die Tatsache, dass an diesem Tag die Krankschreibungen in die Höhe schnellen. Von dieser Angst wahr auch Arnold Schönberg besessen, der bekanntlich als der Erfinder der Zwölftontechnik gilt.

Fakt 11: Die Angst ist überall

Doch die Furcht vor der Zahl 13 wiederholt sich auch in anderen Dingen. So gibt es viele Hochhäuser, in denen das 13. Stockwerk fehlt. Gleiches gilt auch für Zimmernummern in Hotels. Oft fehlt die betreffende 13. Nummer. Auch bei Passagierflugzeugen wird oft auf die 13. Sitzreihe verzichtet. Beispiele findet man in vielen Lebenslagen. Auch im Sport wird gerne auf die 13 verzichtet. Bei Rennwagen wird sehr ungern die Startnummer genommen. Auch nur wenige Fußballer spielen mit der Rücknummer 13.

Fakt 12: Immer vierzehn Gäste

Anfang des 20. Jahrhunderts sollten an einer größeren Tafel möglichst keine 13 Gäste Platz nehmen, so wurden bezahlte Gäste engagiert, sogenannte Quatorzième, die das Gleichgewicht zu Tisch herstellten.

Fakt 13: Darauf wollen wir lieber verzichten!

Hinweis: Die nächsten Termine folgen 2018: 13. April und 13. Juli 2018 (2 Termine). 2019: 13. September und 13. Dezember 2019 (2 Termine). 2020: 13. März und 13. November 2020 (2 Termine).


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