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Zeitumstellung im Frühling 2016

Die nächste Zeitumstellung im Frühling 2012 steht schon bald vor der Tür. Am 27. März werden im ganzen Land alle Uhren um eine ganze Stunde vorgestellt.

Die Knospen sprießen, die Tage werden wieder länger und der Frühling kündigt sich an. Dann wird es auch wieder Zeit für die nächste Zeitumstellung. Pünktlich zum Frühlingsanfang werden mit großen Aufwand alle Uhren um eine Stunde vorgestellt. Die Meinungen sind dazu unterschiedlich, doch schon seit vielen Jahren wird in vielen Ländern an der Zeitumstellung im Frühling und im Herbst festgehalten.

Am 27. März 2012 kommt die Zeitumstellung – Nicht vergessen – alle Uhren vorstellen

Ein eindeutiges Zeichen dafür, dass der Frühling nicht mehr fern ist, ist die kommende Zeitumstellung von der Winterzeit auf die Sommerzeit. In der Nacht von Samstag auf Sonntag (24./25. März 2012) ist es wieder soweit. Dann werden alle Uhren landesweit um eine Stunde vorgestellt . Sie haben also in dieser Nacht eine Stunde weniger Schlaf. Die eigentliche Umstellung findet pünktlich um 2:00 Uhr (am 25. März) statt, damit das tägliche Leben nicht gestört wird.

Was die meisten Menschen nicht wissen, die Zeitumstellung von der Winter- auf die Sommerzeit wird schon seit über 30 Jahren durchgeführt. Erstmals im Jahre 1980 wurden die Uhren in Deutschland umgestellt.

Der eigentliche Grund dafür war eine europaweite Anpassung an die anderen Nachbarländer, die die Zeitumstellung schon seit vielen Jahren umsetzen. Außerdem stand natürlich auch die bessere Nutzung des Tageslichts im Mittelpunkt. Denn hier konnte man bereits auf Erfahrungswert der anderen Länder zurückgreifen. Zudem entstand besonders in den 70iger Jahren, ausgelöst durch die damalige Ölkrise, ein erstes Bewusstsein für den sinnvollen Umgang mit Energien.

1980 führte auch die damals noch existierende DDR, parallel zur Bundesrepublik Deutschland, die Zeitumstellung ein, was zu Zeiten des „kalten Krieges“ ein klares Zeichen der Annäherung war. 16 Jahre später, im Jahre 1996 , wurde die Sommerzeit noch um einen Monat verlängert, was auf eine Vereinheitlichung innerhalb der Europäischen Union zurückzuführen war.

Selbstverständlich wird in Deutschland jede Regelung auf der Grundlage von Gesetzen und Verordnungen geregelt. Dies gilt auch für die jährliche Zeitumstellung. Hier gilt die aktuelle Fassung der Verordnung über die Einführung der MESZ, die letztmalig 2001 angepasst wurde.

Hier ist der genaue Wortlaut der Verordnung (§2)

  • (1) Die mitteleuropäische Sommerzeit beginnt jeweils am letzten Sonntag im März um 2 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Im Zeitpunkt des Beginns der Sommerzeit wird die Stundenzählung um eine Stunde von 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt.
  • (2) Die mitteleuropäische Sommerzeit endet jeweils am letzten Sonntag im Oktober um 3 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. Im Zeitpunkt des Endes der Sommerzeit wird die Stundenzählung um eine Stunde von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Die Stunde von 2 Uhr bis 3 Uhr erscheint dabei zweimal. Die erste Stunde (von 2 Uhr bis 3 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit) wird mit 2 A und die zweite Stunde (von 2 Uhr bis 3 Uhr mitteleuropäischer Zeit) mit 2 B bezeichnet.

Für die technische Umsetzung der Zeitumstellungen ist die Physikalisch-Technische Bundesanstalt(PTB) in Braunschweig zuständig.

Tipp: Wer noch etwas besser mit seiner Zeit umgehen will, findet hier den passenden Ratgeber!

Zeit ist das wertvollste Gut, das wir besitzen. Es ist eines der meist genutzten Worte in der deutschen Sprache. Zeit ist mehr wert als Geld und muss sorgfältig angelegt werden!

Ist die Zeitumstellung überhaupt für Mensch & Tier sinnvoll?

Doch nicht alle Mitmenschen in Europa sind wirklich von dem Sinn der Zeitumstellung überzeugt. So wurde beispielsweise im Jahre 2011 in Russland beschlossen, dass ab Herbst 2011 letztmalig die Uhren umgestellt werden. Im kommenden Frühjahr werden dann alle Uhren in Russland vorgestellt, aber dann nicht mehr zurückgestellt. Begründet wurde diese Entscheidung mit dem vermehrten Auftreten von Stress-Symptomen bei Mensch und Tier, ausgelöst durch die Zeitumstellung.

Dies ist natürlich eine falsche Annahme, denn bis heute konnte durch keine wissenschaftliche Studie belegt werden, dass es langfristige Gesundheitsrisiken durch die Zeitumstellung gibt. Fakt ist, dass sich der menschliche Organismus auf die unterschiedlichen Jahreszeiten automatisch anpasst. Bei den meisten Menschen pendelt sich der Körper nach wenigen Tagen wieder auf die vorgegebenen Zeiten ein. Wer an den ersten Tagen Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung hat, sollte einfach auf pflanzliche Mittel oder eine veränderte Ernährung zurückgreifen. Von Medikamenten ist natürlich abzuraten.

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